Fachtagung 2014

Workshop 4

"Apps  - Ausdruck jugendlicher Identitätsbildung oder medialer Tunnelblick?" Medienzugänge und Nutzungsmöglichkeiten unter Gendergesichtspunkten.

Der WS beleuchtet das Spannungsfeld zwischen den Chancen und potenziellen Gefahren in der Nutzung und Bedeutung von Apps für Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihrer Identitätsbildung. Auf Seiten der Chancen steht die Teilhabe, Entwicklung, Selbstbestimmung und Entfaltung der eigenen Identität den negativen Entwicklungen wie Fremdbestimmung, selektiver Zugang zu Informationen, Stereotypisierung, etc. gegenüber. Die persönlichen Motive, Interessen und Ressourcen der jungen Nutzerinnen und Nutzer nehmen als subjektorientierte Nutzungsbarrieren großen Einfluss auf die Installation und Nutzung von Apps. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten im Rahmen des WS Einblicke in den Zusammenhang von mobiler Mediennutzung unter der Berücksichtigung von Genderaspekten. Der WS soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch einen kreativen Exkurs zu Geschlechtertheorien anregen, ihre eigene Haltung und Wahrnehmung zu überdenken. Es besteht Gelegenheit zum fachlichen Austausch zu geschlechtsreflektierter medienpädagogischer Arbeit.

Referentinnen:

Berti Kamps, Vorstand FUMA e.V. 


Nadine Tournier, Dipl. Soz.-Päd., Doktorandin, Universität Trier

Moderation:

Nicola Tofaute FUMA Fachstelle Gender NRW

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