Fachtagung 2014

Workshop 2

Sehen - Fühlen -Aussprechen. Selbstreflexive Medienarbeit am Beispiel "Germany's Next Topmodel"

Das Spiel mit Körper, Geschlecht und Identität ist zentraler Bestandteil erfolgreicher Fernsehformate des Reality-TV. In diesen strategisch inszenierten Spielen werden gesellschaftliche Normen verfestigt aber auch überschritten und umgeformt. Wie wirken aber diese emotionsgeladenen Gemische aus Überschreitungen und Normierungen auf die Zuschauer_innen? Welche Erfahrungen erzeugen diese inszenierten Spiele beim Zuschauen im Hinblick auf Anpassung, Individualität, Entwicklung und Freiheit?

Anhand von Ausschnitten aus der Sendung Germany´s next Topmodel werden wir uns den unmittelbaren Wirkungen populärer Inszenierungen über die Methode der Selbstreflexiven Medienarbeit zuwenden. Der Workshop gibt damit Gelegenheit, diese Methode, die sich in der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen bewährt hat, kennen zu lernen, und ausgehend davon über Individualität, Konformität, Geschlecht und Identität ins Gespräch kommen. Abschließend werden mit Bezug auf die im Workshop erarbeiteten Ergebnisse aktuelle Befunde der Medienwirkungsforschung zu diesem Themenkomplex von der Referentin vorgestellt.

Referentin:

Dr. habil. Anna Stach, Bergische Universität Wuppertal

 

Moderation:

Filiz Sirin FUMA Fachstelle Gender NRW

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